Ethik

Tagungsplakat Tutzing
Bildrechte Evang. Akademie Tutzing
Die am Pfingstmontag veröffentlichte Enzyklika von Papst Leo XIV unterstreicht ebenso wie ein aktueller Beitrag des Erlanger Ethikers Peter Dabrock, weshalb die Machtfragen ins Zentrum des KI-Diskurses gehören. Gut, dass sich Kirche und Theologie im Kosmos der KI mit ihren Gedanken zu Gott und Mensch ins Gespräch einmischen. KI durchwebt unser Leben. Das verändert unsere Sicht auf uns selbst, die Welt und Gott. Wenn die Maschine denkt, was macht dann den Menschen aus? Und wenn Technologie allmächtig wird, bleibt dann Gott noch Gott? – Fragen rund um Gott, Mensch und KI widmet sich eine Tagung vom 26.-28. Juni an der evangelischen Akademie in Tutzing am Starnberger See.

Aktuell steht die europäische Idee von vielen Seiten unter Druck. Dem widmet sich das diesjährige Treffen des Netzwerks Ethik der Evang.-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Tagung zeichnet die weltanschaulichen Wurzeln und die politische Realität Europas nach. Welche Elemente des europäischen  Selbstverständnisses können bewahrt, welche müssen neu vermessen werden? Mögliche Formen von Souveränität und die oft selbstverständlich angenommene Rolle des Christentums für europäische Identitätskonstruktionen werden von Expert:innen dargestellt und diskutiert.

Podium der Diskussion
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Ob Energieversorgung, Corona-Pandemie oder Künstliche Intelligenz – Wissenschaft liefert Erkenntnis und Orientierung. Allerdings nur selten in Form eindeutiger Fakten und unumstößlicher Wahrheiten, sondern meistens verbunden mit Unsicherheiten und Ambivalenz. Welche Rolle kann die Wissenschaft vor diesem Hintergrund bei gesellschaftlichen Diskussionen spielen? Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage können politische Entscheidungen gefällt werden? Diese Fragen erörterten Fachleute am 10. Februar 2026 bei „acatech am Dienstag“ in der Evangelischen Stadtakademie in München.

KI-generiertes Bild. Prompt: Holographische Figur von Martin Luther predigt auf einer Kanzel in einer modernen, hellen, evangelischen Kirche. Auf den Bänken sitzen viele Menschen. Fotografischer Stil. Kreiert mit Hilfe von Midjourney.
Bildrechte Sonntagsblatt / Midjourney

Im Jahr 2025 werden die Fragen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz weiter heiß diskutiert. Das gilt auch für die Frage, wie die Kirche mit KI umgeht und wo sie KI-Anwendungen einsetzen will und soll.

Menschen mit unterschiedlichen Brillen
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Lässt sich Streit fördern, ohne den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu zerreißen? Müssen wir womöglich das Streiten erst wieder lernen, um das Miteinander zu stärken? Wie kommt es zu Kompromissen, die mehr sind als der kleinste gemeinsame Nenner?  Die Jahrestagung des Netzwerks Ethik in der ELKB hat am 15. November 2024 nach dem möglichen Beitrag der Kirche zur demokratischen Kultur in politisch umkämpften Zeiten gefragt. Prof. Dr.

The Coming Wave
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In diesen Tagen von einer nächsten Welle zu schreiben, klingt nach Klimapolitik oder gar nach Katastrophentourismus. Auch wenn im Folgenden viel von Eindämmung die Rede sein wird, geht es nicht um Dämme gegen die Naturgewalt des Wassers. „Eine Eindämmung ist nicht möglich.“ So überschreibt Mustafa Suleyman das erste Kapitel seines Buches „The Coming Wave“.

Porträts der MacherInnen
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Viele Entwicklungen in Technik und Gesellschaft berühren unseren ethischen Grundnerv: weil sie uns vor die Frage stellen, wer wir Menschen eigentlich sind, was uns ausmacht im Vergleich zu den Maschinen. Was wollen wir von der Digitalität? Wie wollen wir künftig leben? – Diese Fragen brachten Rieke Harmsen und Christine Ulrich vor mehr als zwei Jahren mit mir zusammen zum Konzept des Sonntagsblatt-Podcasts "Ethik Digital".

Schreibtisch
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Im digitalen Leben stellen sich genauso ethische Probleme wie in anderen Lebensräumen. Ein neuer Selbstlernkurs des Studienzentrums Josefstal bietet die Möglichkeit, sich mit ethischen Fragen auseinanderzusetzen, mit denen sich viele Menschen im digitalen Zeitalter zunehmend konfrontiert sehen.