Würde

Logo Corona-App
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Nun ist sie da, die lange angekündigte Corona-Warn-App der Bundesregierung. Die Werbekampagne rollt, begleitet vom Tross der Kritiker wie der Befürworter der App. Auch ich habe sie mir gestern Abend auf mein Handy geladen, diese App. Weshalb, wo doch der Höhepunkt der Pandemie bei uns überschritten scheint und die Entwicklung der App so lange gedauert hat, dass die Zweifel gewachsen sind, was sie noch bewirken kann und soll?

Seit Beginn des Jahres vertrete ich die EKD in der Thematischen Gruppe "Science, New Technology and Christian Ethics" bei der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK). Die Gruppe wollte nach einer ersten Videokonferenz Ende Januar mit einem Treffen Mitte März in Straßburg ihre Arbeit "so richtig" aufnehmen. Doch dazu kam es aus den bekannten Gründen nicht. Stattdessen trafen wir uns am ursprünglich geplanten Termin dann in größerer Runde – wiederum zu einer Videokonferenz.

Google Privatsphäre-Check
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Heute morgen habe ich mir wieder einmal die Mühe gemacht, bei Facebook und Google meine Privatsphäre-Einstellungen durchzusehen. Google wirbt ja fast jeden Tag in den Zeitungen dafür - und Facebook hat diese Woche die Funktion "Off-Facebook-Acitivity" (OFA) hinzugefügt. Mit ihr lässt sich einsehen, welche anderen Webseiten oder Apps ihrerseits an Facebook Informationen über die Aktivitäten des Nutzers übermitteln.

Titelbild des Buches
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Künstliche Intelligenz war sicher eines der großen Themen des zu Ende gehenden Jahres. Dabei steht mir keineswegs nur der wissenschaftliche oder der gesellschaftliche Diskurs vor Augen. Zwei besonders intensive Eindrücke im Lauf des letzten Jahres verdanke ich der Kultur: Zu Beginn der Theatersaison des letzten Jahres stand im November 2019 die beeindruckende Inszenierung "Uncanny Valley" vom Stefan Kaegi in den Münchner Kammerspielen. Der Schauspieler Thomas Melle erschien dort in der Gestalt eines humanoiden Roboters auf der Bühne.

Gesundheitsdaten in Gefahr
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Am 17. September sitze ich im Wartezimmer meiner Fachärztin. Ich lese auf meinem Handy, dass nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks (BR) und der US-Investigativplattform “ProPublica” hochsensible medizinische Daten auf ungesicherten Internetservern gespeichert wurden. 16 Millionen Datensätze in 50 Ländern befanden sich frei zugänglich im Internet (hier die entsprechende Meldung der FAZ)

Mensch und Roboter im Dialog
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Unter diesem Titel beschäftigte sich der Deutsche Ethikrat bei seiner Jahrestagung am 27. Juni mit den ethischen Herausforderungen der Technisierung der Pflege. Dabei wurden die die komplexen ethischen Fragen in den Blick genommen, die der Einsatz von Robotertechnologien in der Pflege, v.a. der Altenpflege aufwirft. Mit den Worten des Ethikratsvorsitzenden Peter Dabrock geht es darum, ob und wie die beiden gesellschaftlichen Megatrends, alternde Gesellschaft und Digitalisierung, zusammen kommen können.