Souveränität

Podium mit A. Foerst, M. Decker, A. Manzeschke, Moderation: A. Michell
Bildrechte v.r.n.l.: A. Foerst, M. Decker, A. Manzeschke, A. Michell

Ende Juni fragte in der Evangelischen Akademie eine hochkarätige Runde von Forscherinnen und Forschern zusammen mit einem fachkundigen Akademiepublikum nach "Gott und Mensch im Kosmos der KI". Das Programm und die Mitwirkenden der Tagung lassen sich hier nachlesen: 
https://www.eatutzing.de/veranstaltung/gott-und-mensch-im-kosmos-der-ki/.

Bildfolie Technikradar
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Es ist wieder soweit: acatech - die deutsche Akademie der Technikwissenschaften - hat mit dem Technikradar 2026 an diesem Dienstag vorgestellt, wie die deutsche Bevölkerung zu technologischen Entwicklungen denkt. Im Jahr 2026 wurden dafür 2.009 in Deutschland lebende deutschsprachige Personen ab 16 Jahren zufällig ausgewählt und von forsa im Rahmen einer Onlineumfrage befragt. Die Resultate wurden online-repräsentativ gewichtet ausgewertet.

Tagungsplakat Tutzing
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Die am Pfingstmontag veröffentlichte Enzyklika von Papst Leo XIV unterstreicht ebenso wie aktuelle Beiträge des Erlanger Ethikers Peter Dabrock und der New Yorker Informatikerin und Theologin Anne Foerst, weshalb die Machtfragen ins Zentrum des KI-Diskurses gehören. Gut, dass sich Kirche und Theologie im Kosmos der KI mit ihren Gedanken zu Gott und Mensch ins Gespräch einmischen. KI durchwebt unser Leben. Das verändert unsere Sicht auf uns selbst, die Welt und Gott. Wenn die Maschine denkt, was macht dann den Menschen aus? Und wenn Technologie allmächtig wird, bleibt dann Gott noch Gott? – Fragen rund um Gott, Mensch und KI widmet sich eine Tagung vom 26.-28. Juni an der evangelischen Akademie in Tutzing am Starnberger See.
Titelbild TechnikRadar 2025
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Seit 2017 erhebt acatech - die deutsche Akademie der Technikwissenschaften - jedes Jahr, wie die deutsche Bevölkerung zu technologischen Entwicklungen denkt. Vom 24. Februar bis 12. März wurden diese Jahr ca. 2000 repräsentativ für die bundesdeutsche Bevölkerung ausgewählte Personen online befragt. Gestern nun wurde das aktuelle Technikradar 2025 veröffentlicht.

Acatech-Impulspapier
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Von Bausteinen für die europäische Demokratie in digitalen Zeiten schrieb ich neulich im Blick auf die Corona-App. Die Corona-Krise zeigt ja überhaupt, welche Bedeutung die Digitalisierung hat. Sie ermöglicht es, physisch auf Abstand zu bleiben, aber virtuell in Kontakt – sei es für den digitalen Unterricht, im Arbeitsleben oder privat.

Es sind Zeiten wie diese, in denen wir (neben dem Bedürfnis nach physischer Nähe) zugleich auch spüren, wie wichtig digitale Souveränität ist – und wie abhängig Europa im digitalen Raum ist.

Logo Corona-App
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Nun ist sie da, die lange angekündigte Corona-Warn-App der Bundesregierung. Die Werbekampagne rollt, begleitet vom Tross der Kritiker wie der Befürworter der App. Auch ich habe sie mir gestern Abend auf mein Handy geladen, diese App. Weshalb, wo doch der Höhepunkt der Pandemie bei uns überschritten scheint und die Entwicklung der App so lange gedauert hat, dass die Zweifel gewachsen sind, was sie noch bewirken kann und soll?

Google Privatsphäre-Check
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Heute morgen habe ich mir wieder einmal die Mühe gemacht, bei Facebook und Google meine Privatsphäre-Einstellungen durchzusehen. Google wirbt ja fast jeden Tag in den Zeitungen dafür - und Facebook hat diese Woche die Funktion "Off-Facebook-Acitivity" (OFA) hinzugefügt. Mit ihr lässt sich einsehen, welche anderen Webseiten oder Apps ihrerseits an Facebook Informationen über die Aktivitäten des Nutzers übermitteln.

Bei einer Diskussion in Stanford hat Yuval Noah Harari Ende April eine Gleichung in den Raum gestellt um auf die Brisanz der Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz zu verweisen: B x C x D = HH - Die Multiplikation aus Biologischem Wissen, Computer-Power und Daten(fülle) ergibt HH, den Human Hack.

Überwachungskapitalismus
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Das dickste Buch, das derzeit bei mir auf dem Tisch liegt, stammt aus der Feder einer Ökonomin. Seit November ist die deutsche Ausgabe bei mir, die englische Ausgabe kam erst dieser Tage auf den Markt. Und doch handelt es sich um das Buch einer US-amerikanischen Autorin, zuerst auf Englisch verfasst. Die grundlegende These ihres Buches jedoch erregte im Jahr 2015 zunächst in Deutschland Aufmerksamkeit. Verantwortlich dafür war die Freundschaft der Autorin mit dem damaligen FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher.

Am Freitag, dem 13. Juli, trafen sich mehr als vierzig Personen zur Jahrestagung des "Netzwerk Ethik in der ELKB" im Haus Eckstein in Nürnberg. Im Mittelpunkt stand die Frage der Selbstbestimmung des Menschen in Zeiten der digitalen Transformation. Der Informatiker Felix Freiling, der Ethiker Peter Dabrock und der landeskirchliche Beauftragte Thomas Zeilinger beleuchteten die Facetten des Themas aus Ihren Perspektiven. Wie schwierig Selbstbestimmung bereits beim Umgang mit einem einfachen Browser …